Wieviel Taschengeld ist richtig und warum?


Taschengeld ist wichtig!

Mit meinen Kindern habe ich wenig Diskussionen über das Taschengeld. Vielleicht liegt es an der Art wie wir es handhaben. Sie bekommen im direkten Vergleich zu ihren Mitschüler erheblich weniger. Der große Sohn bekommt mit 12 Jahren 15 Euro Taschengeld pro Monat und der kleinere Sohn mit 9 Jahren 8 Euro pro Monat. Allerdings übernehmen wir als Eltern die eine oder andere Zeitschrift und auch öfter mal ein Eis. Die Kinder sparen ihr Taschengeld oftmals für größere Dinge. Sie sollen vor allem lernen mit dem Taschengeld um zu gehen.

Taschengeld – Ziel

Kinder haben Wünsche wie Kino, Eis, Freibad, Musik usw.  Das Alter ist ein wichtiger Punkt. Aber auch der Lebensraum ist entscheidend. In der Stadt ist alles teurer als auf dem Land. Vielleicht ist es gut sich zu überlegen was und wieviel sich das Kind leisten sollte, so das es etwas haushalten muss um sich die Wünsche zu erfüllen. Beispiel pro Monat: 1 Kinobesuch, 1 Buch, 2x etwas Süßes usw.  Und um so reifer die Kinder um so mehr sparen sie für größere Dinge was sicher gefördert werden sollte. Allerdings werden manchmal hart ersparte große Summen für etwas ausgegeben wofür wir als Eltern überhaupt kein Verständnis haben. Wie sollte man hier reagieren?  Rein aus erzieherischen Gründen würde ich das Kind genau DIESE Erfahrung machen lassen. Nämlich sich eine bestimmte Sache zu leisten, und dann evtl für den Rest des Monats kein Geld mehr zur Verfügung zu haben. GENAU UM DIESE ERFAHRUNG GEHT ES!  Wenn das ein paar mal passiert ist, setzt (in aller Regel ;-)) der Lerneffekt ein mit Geld um zu gehen.

Taschengeld  – Höhe

Das wichtigste ist sicher sich am Reifegrad des Kindes zu orientieren. Es gibt beispielsweise 8 Jährige, die sehr wohl mit eigenem Taschengeld umgehen können. Auf der anderen Seite kenne ich 17 jährige, die Ihr Taschengeld bei der ersten Gelegenheit auf den Kopf hauen. Man müsste also erst einmal im Elternkreis besprechen, ob man das Kind für Reif genug hält. Und dann kann man sich Gedanken über das Wieviel machen. Also was sich das Kind leisten können soll.  Als gute einfache Formel für die Obergrenze finde ich auch: Alter x 2.

Ab 10 Jahre würde ich auch ein Konto einrichten und das Geld überweisen um den Umgang auch damit zu lernen. Wichtig dabei: Bei der Kontoeröffnung sicherstellen, dass das Konto nicht überzogen werden kann. Die Kinder haben somit selbst die Verantwortung für die Karte und das Konto. Die Karte bleibt bei jüngeren natürlich normalerweise zu Haus und wird nur zum Geld abheben mitgenommen. Die Konten sind eigentlich immer kostenlos für Kinder. Da ein Wechsel später selten gemacht wird sollt jetzt schon die richtige Bank ausgewählt werden. Ich kann hier guten Gewissens die Comdirect (Werbung) empfehlen.

Hier auch noch eine Taschengeldtabelle wie sie das Jugendamt für 2016 je nach Altersgruppe empfiehlt.

Taschengeld - Tabelle 2016 www.liwiki.de

Die Tabelle können sie hier als Excel Datei downloaden und für sich und ihre Kinder Anpassen: Taschengeldtabelle

Mehr Informationen zum Thema Taschengeld im Ausland und beim Schüleraustausch gibt es hier: schueleraustausch-abc.de

 

 

 

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